Culinary Quebebc
Moose Jaw
Tourism Saskatchewan_Greg Huszar Photography
Tourism Saskatchewan_Greg Huszar Photography
Moose Jaw: Zwölf Stunden in Kanadas berüchtigster Stadt

Das Städtchen Moose Jaw, etwa 80 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Regina und direkt am Trans-Canada Highway gelegen, ist ein kleiner Hingucker. Es begeistert mit dem entspannten Charme seiner Innenstadt, seinen historischen Gebäuden, riesigen Wandmalereien und vielen kleinen Geschäften im Boutique-Stil. Gleichzeitig überzeugt es mit Kunst und Kulinarik und blickt auf eine berüchtigte Geschichte zurück. Nicht zuletzt dürfen sich Besucher im Wakamow Valley auf Moose Jaws citynahen Naturpark mit reichlich Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten unter freiem Himmel freuen. Moose Jaw – klein, aber oho!

Thompson - Hauptstadt der Wölfe
Travel Manitoba
Travel Manitoba
Willkommen in Manitobas heimlichen Hauptstädten

Die Hauptstadt Manitobas ist Winnipeg – so viel ist weitläufig bekannt. Aber auch viele andere Städte und Gemeinden der Prärieprovinz im Herzen Kanadas haben ihr eigenes, unverwechselbares Flair. Sie sind bekannt durch eine besondere Attraktion am Straßenrand, das große Vorkommen einer bestimmten Tierart oder als Standort für eine besondere Blume. Manitobas heimliche Hauptstädte – einige davon bekannt, andere eher weniger – sind für so manche Überraschung gut und heißen jeden Besucher herzlich willkommen.

Rentierherde in der Western Arctic
Adam Pisani
Adam Pisani
Wo Weihnachtsmärchen wahr werden: Santas Rentier-Truppe in der Western Arctic

Als Kultsymbol der nordamerikanischen Weihnacht kennt sie jedes Kind: die Rentiere von Santa Claus. Doch die sagenumwobenen Vierbeiner sind nicht nur Teil eines Weihnachtsmärchens, sondern gehören auch ganz real zur Tierwelt der Northwest Territories. Kanadas größte Rentierherde ist in der Western Arctic zu Hause, nur einen Steinwurf vom Nordpol entfernt. Und im Gegensatz zu Santas Rentier-Truppe, treten die Tiere hier an mehr als nur einem Abend im Jahr in Erscheinung. Wo sonst, als in den Northwest Territories, gibt es mehr über Rentiere zu erfahren.

 

Dempster Highway
S. Stuart
S. Stuart
15 einzigartige Gründe für den Herbst in den Northwest Territories

Hoch oben im Norden Kanadas scheint der Winter mit seinen frostigen Temperaturen nicht von dieser Welt zu sein. Der Frühling dagegen verheißt Aufbruchstimmung, während der Sommer mit seinen endlos langen Tagen ganz aus dem Häuschen ist und manchmal sogar ein bisschen übertreibt. Der Herbst ist daher vielleicht die angenehmste Jahreszeit von allen. Also, rein in die wärmenden Flanell-Klamotten und viel Spaß bei all den Dingen, die den Herbst in den Northwest Territories ausmachen!

 

Ojibwe Cultural Foundation
Ojibwe Cultural Foundation: Für die Kultur der Anishinaabe First Nations auf Manitoulin Island

Die Kunst, Sprache und Geschichte der Anishinaabe First Nations in allen ihren Formen zu schützen und zu fördern ist das Ziel dieses Museums mit angeschlossener Galerie in M`Chigeeng bei West Bay auf Manitoulin Island. Die Insel im Lake Huron gilt den Anishinaabe als Wohnsitz des Großen Geistes. Neben dem Besuch der handwerklichen Kunstausstellung bietet das Museum dem Besucher auch die Möglichkeit, in diversen Workshops die verschiedensten Ausdrucksformen dieser vielfältigen indigenen Kultur aus erster Nähe zu erleben.

Micmac Gespeg
Le Site d´interprétation Micmac de Gespeg: Bei den Menschen des Meeres

Das Nordufer der schönen Gaspé-Bucht in Québec mit seinen Wäldern und Bergen ist traditionelles Territorium der Mi´gmaq First Nations. Heute betreiben die auch „Menschen des Meeres“ genannten Indigenen dort ein besonders schönes Kulturzentrum. Hübsche Spaziergänge führen zur Nachbildung eines traditionellen Dorfes, es gibt Workshops zum Erlernen des traditionellen Kunsthandwerks, und Ausstellungen informieren sowohl über die Geschichte der Mi`gmaq und ihre ersten Kontakte mit Europäern als auch über die Herausforderungen der Gegenwart. Der Andenkenladen des Zentrums bietet von indigenen Kreativen gefertigte Kunstobjekte zum Kauf.

Lil'Wat Cultural Centre
Squamish Lil'wat Kulturzentrum

Mit dem allein architektonisch sehenswerten Squamish Lil'wat Cultural Centre (SLCC) in Squamish haben sich die Squamish First Nations und ihre Nachbarn, die Lil’wat First Nations in Whistler, einen lang gehegten Traum erfüllt. In der lichtdurchfluteten, uraltes Baudesign zitierenden Great Hall warten hoch aufragende Totempfähle, mächtige Langhausbalken und große, seetüchtige Kanus. Zu entdecken gibt's außerdem Zeremomialmasken, Werkzeuge, Instrumente und Kleidung. Besucher können von Ältesten Mythen und Legenden zu hören, ein traditionelles Langhaus der Squamish und ein Grubenhaus der Lil´wat zu besichtigen - und sogar ihr eigenes Armband aus Zedernholz basteln. 

Yukon Wine
Yukon Wines
Yukon Wines
Wein aus dem Yukon für ein langes Leben

Yukon Wines, das erste kommerzielle Weingut des Territory, und Solstice Ciderworks produzieren im Herbst die perfekten Getränke für Herbst und Winter: chardonnayähnliche Apfelweine aus Haskaps, die auf den Yukon Berry Farms wachsen, sowie Haskap und Himbeer Cider. Haskap ist der japanische Name für die essbare Blaue Heckenkirsche und bedeutet „Beere des langen Lebens und der guten Sicht“. Haskasps aus dem Yukon sind, soviel ist wissenschaftlich erwiesen, aufgrund ihrer nördlichen Lage reicher an Oxidantien als Haskaps aus dem Süden Kanadas. Ein Pfund Yukon Haskaps ist für eine Flasche komplett im Yukon Territory produzierten Wein notwendig.

Bannock Doughnuts
Glücklich mit Speck und Schokolade

Ein von Lheidli T´enneh First Nations in Prince George (British Columbia) betriebenes Café zeigt sich kreativ. Der neueste Hit: Bannock Doughnuts. Das Café wurde im Juli 2020 im Uda Dune Baiyo (Haus der Vorfahren) des Lheidli T’enneh Conference Centre eröffnet und hat seit der Einführung der in Schokolade, Ahornsirup mit Speck und Kürbis-Gewürze getunkten Bannock-Doughnuts eine treue Anhängerschaft gefunden. Jede Woche stellen die Besitzer neue Geschmacksrichtungen vor. Viele davon basieren auf Vorschlägen der Facebook-Fans des Cafés.