Abenteuer & Roadtrips
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Dramatische Natur und Erdgeschichte

Gros Morne National Park könnte direkt der Fantasie Tolkiens entsprungen sein und ist vor allem im Oktober ein sehr idyllischer Ort. Bei einer geführten (und kostenlosen) Tour durch die uralten Tablelands erhalten Besucher Einblicke in die Erdgeschichte. Wer auf dem East Coast Trail wandert erlebt entlang des Cape Spear Path Farb-Explosionen in Rot, und Birke und Ahorn verzaubern das Humber Valley. In St. John’s sollte unbedingt der Besuch des Bowring Park auf dem Programm stehen.

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Paradies der Landschaftsmaler

Die Group of Seven, Kanadas berühmteste Landschaftsmaler, haben sich in den 1920er-Jahren immer wieder vom legendären Georgian Bay Islands National Park inspirieren lassen. Warum, das ist unschwer zu erkennen: Die Küste leuchtet smaragdgrün und mit dem Boot geht's zu zerklüfteten Granitufern, hinter denen Pinienwälder aufragen. Naturliebhaber zelten am Strand des größten Süßwasser-Archipels der Welt.

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Weltkulturerbe und Magie

Waterton Lakes ist ein Park voller Magie. Hoch auf einer Klippe liegt einsam das schlossartige Prince of Wales Hotel und bietet einen atemberaubenden Blick auf den See, während im Hintergrund die schneereichen Gletscher der Rockies liegen - es ist wie ein Märchen-Königreich. Das nicht überlaufene Weltkulturerbe ist nicht nur überschaubar und ruhig, es offenbart auch noch eine große Menge an Biodiversität - hier findet sich die Hälfte aller Pflanzenarten ganz Albertas.

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Französischer Charme und Naturschönheit

Die französischsprachige Region der Gaspé-Halbinsel gilt noch immer als absoluter Geheimtipp. Erstaunlich, denn die 255 Kilometer lange Halbinsel bietet eine verblüffende Vielfalt an abwechslungsreicher und ungezähmter Landschaft: Wale in Küstennähe, bunt bemalte Fischerdörfer und steile rote Klippen. Zum Zelten, Tauchen und Wandern empfiehlt sich der Forillon National Park.

Tipis Val Marie
Sterne beobachten in Saskatchewan

Das Herzstück der Prärie ist der gewaltige Himmel. Wer die Sterne beobachten will, fährt am besten in die Hügellandschaft von Saskatchewans Grasslands National Park und dort ins Lichtschutzgebiet. Es ist eines der größten und dunkelsten Lichtschutzgebiete in ganz Kanada. Nach einer Nacht im Tipi schwingen sich Besucher auch gern noch in den Sattel und reiten an Bison- und Gabelbockherden vorbei.

Foto: Tourism Saskatchewan & Robert Postma

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Wikinger für einen Tag

Der Gros Morne National Park ist in jeder Hinsicht spektakulär. Er bietet Zeitreisen zu den Wikingern, ungewöhnliche geologische Formationen und steile Fjorde. Kanadas zweitgrößter Nationalpark punktet mit ungeschliffener, dramatischer Natur. Alternativ empfiehlt sich eine Paddeltour durch die von Walen besiedelten Gewässer des Terra Nova National Park, Kanadas östlichstem Park. Oder wie wäre es mit einem Besuch im neuesten Park der Provinz, dem abgelegenen Park Mealy Mountains in Labrador, wo menschenleere Strände warten?

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Im Norden auf der Spur des Bison

Kanadas wilder Norden bietet eine große Vielfalt. Im Yukon gibt es natürlich den Kluane Nationalpark, aber es wartet auch die unberührte Tundra des Ivvavik Parks. Nur eine Handvoll Besucher verirrt sich jedes Jahr hierher, dabei scheint im Sommer die Sonne jeden Tag 24 Stunden, Zeit genug also, den Park zu erkunden. Kanadas größter Park ist der in den Northwest Territories gelegene Wood Buffalo National Park. Er zählt zu den größten Naturparks weltweit und wurde wegen seiner Mischung aus Wäldern, Salzebenen und Ödland zum Weltkulturerbe erklärt.

Wickaninnish Inn, British Columbia
Sturmbeobachtung am Meeresufer

Im Wickaninnish Inn am Ufer des schäumenden Pazifik in Tofino, British Columbia, wird stürmisches Wetter hoch geschätzt. „The Wick“ stattet seine Gäste mit sturmfester Kleidung aus, sodass sie die Naturgewalten ganz aus der Nähe erleben können.

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Angeln in Saskatchewan

Angeln ist eine große Sache in Saskatchewan - kein Wunder, denn es gibt rund 100.000 Seen und Flüsse, in denen Glasaugenbarsche von bis zu acht Kilogramm, amerikanische Seesaiblinge von über 30 Kilogramm und knapp 1,5 Meter lange Hechte warten. Wer Ausrüstung braucht, wendet sich an einen der Tour-Anbieter, der auch die besten Angelplätze zeigt und noch ein leckeres Essen draufpackt. Besonders beliebt sind unter anderem Lake Athabasca, Cree Lake und Amisk Lake.